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Mixed Martial Arts

 

Mixed Martial Arts (MMA) ist eine von mehreren Bezeichnungen für eine moderne, vielseitige Kampfsportart, die unter anderem auch als Freefight, Vale Tudo, No Holds Barred oder Shooto bekannt ist. Trotz dieser Vielzahl bezeichnen alle eine Variante des Kampfsports, die ihre Wurzeln schon bei den frühen Olympischen Spielen im alten Griechenland findet. Neben dem Ring- und dem Faustkampf maßen sich die Athleten im Pankration, einer Mischung aus beiden Disziplinen. Im Gegensatz zum Ringen und Boxen waren die Sportler im Pankration so gut wie keinen Regeln unterworfen. Im Laufe der Zeit verschwand diese Sportart jedoch aus den Wettkampfveranstaltungen.

Die heutigen Kampfsportarten sind oft einem starren Regelwerk unterworfen und konzentrieren sich vielfach auf Teilbereiche des Kampfes, z. B. den Kampf mit Faust- und/oder Tritttechniken (Boxen, Kickboxen, Muay Thai,...) oder mit Würfen und Hebel- sowie Würgetechniken am Boden (Judo, Ringen,...). Ende des 20. Jahrhunderts gab es in Japan und den USA die ersten Ansätze (Mixed Martial Arts) Wettkämpfe mit offenem Regelwerk auszutragen, bei denen der Kampf vom Stand bis zum Boden mit fast allen möglichen Techniken erlaubt war. So kämpften Boxer, Ringer, Kickboxer und andere Kampfsportler mit ihren typischen Techniken gegeneinander. Zunächst waren diese Kämpfe durch Kraft und Härte geprägt. Im Laufe der Zeit zeigte sich jedoch, dass ein umfassendes Technikrepertoire aus allen Stilen der Weg zum Erfolg war.

Mittlerweile ist es für einen MMA Sportler Standart Faust-, Ellbogen-, Knie- und Fußtechniken sowie Würfe, Takedowns, Hebel- und Würgetechniken im Stand und am Boden zu beherrschen.

 

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